UV-aktive Leuchtfarbe ausgiebig getestet
Eine kleine unscheinbare Dose, drei Pinsel und vier verschiedene Materialien, so begann heute mein Projekt. Wozu kann man UV-aktive Leuchfarbe verwenden, und wie lässt sich mit ihr umgehen?
Im Test hatte ich ein Stück altes Holz, einen Streifen Pappkarton, eine CD und eine kleine Spiegelkugel.
Bevor man beginnt die Dose überhaupt zu öffen, springen einen schon abschreckende und schauerliche Warnhinweise an, die, wie ich zugeben muss, auch berechtigt sind. Auf jeden Fall empfiehlt es sich mit Handschuhen und bei offenem Fenster zu arbeiten. Ich lies mich aber natürlich NICHT beeindrucken und malte munter los.
Mein erstes Ziel war der Streifen Pappe; eine kleines Bild, so schwer kann das doch nicht sein… Gesagt, getan doch schon nach wenigen Minuten kristallisierte sich heraus, das man nicht nur eine Menge Geschick sondern auch Geduld und Übung benötigt. Ich malte, schob und drückte die zähflüssige Farbe in jede gewünschte Richtung – doch so richtig wollte nichts passieren. Zu meinem Glück habe ich häufigen Umgang mit solchen oder ähnlichen Pinseleien und musste daher schon so manche frustrierende Situation bestehen. Letzten Endes hatte ich dann also doch ein recht akzeptables Ergebins und gab die Schuld der Pappe. Immerhin ist es UV-aktive LACK Farbe, also weiter im Text.
Tatsächlich hatte ich mit der CD mehr Glück. Nicht nur das man auf der glatten Oberfläche die Farbe optimal auftragen und präziser arbeiten kann, nein, es macht auch mehr Spaß und das Resultat kann sich sehen lassen! Ähnlich war es auch bei der Spiegelkugel. Ich tungte sie einfach einmal Kopfüber in das Farbtöpfchen und lies sie genauso trocknen wie den Rest. Mit dem besagten Stück Holz befasste ich mich nur flüchtig, denn noch weniger als auf dem Pappkarton lies sich die Farbe auf diesem noch unebeneren Untergrund gebrauchen.
Fazit nach 3 Stunden: Mit Einfallsreichtum und ein bisschen Übung, kann man diese lustige Erfindung zu einem kleinen Meisterwerk umfunktionieren und hat auf Glas oder Spiegel gemalt immer einen perfekten Partygag. Nach Bedarf lässt sich aus jedem Raum ein stylisches Individuum machen, und Freunde und Verwandte bekommen zu jedem Anlass ein Geschenk mit persönlicher Note. Abgesehen von rauhen oder unebenen Oberflächen lohnt sich diese Investition und setzt der Kreativität keine Grenzen. So ein kleiner Farbtopf ist sehr ergiebig, die Übung macht den Meister.

Also, ich finde das die neue in euerem Team ziemlich cool ist.
Sie hat die Verwendung der UV-Leuchtfarbe sehr gut beschrieben.
Allein durch diesen gut formolierten Text denke ich darüber nach, mir ein solches Produkt zu kaufen.
Mach weiter so Luise;) Und Team Hubert:
Ihr seid echt gut.
Mfg
Kevin Ramke